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Inspiration, Wissen & Impulse für dich & deinen Weg! 

 

Hier teile ich mein Wissen, meine Erfahrungen und meine Impulse mit dir und ich wünsche mir von Herzen, dass all dies dich auf deinem Weg begleiten kann. Lass dich von vielleicht neuen Perspektiven, tiefgehenden Gedanken und praktischen Anregungen bereichern. Zu meinen Themen gehören z.B. alles Rund um Energiearbeit,  Persönlichkeitsentwicklung, Buchempfehlungen und inspirierende Geschichten 

Und nun wünsch ich dir ganz viel Freude!

 

 

Weit werden

WEIT WERDEN

Gestern habe ich eine sehr besondere Erfahrung gemacht. Die Erfahrung, wie es sich anfühlt, weit zu werden. Aus einer inneren Enge und Eingeschränktheit herauszuwachsen. Und darüber möchte ich gerne erzählen.

Schon seit langer Zeit trage ich den Wunsch in mir, einen Frauenkreis ins Leben zu rufen. Gleichzeitig war da etwas, das mich zurück gehalten hat. Da war eine Angst. Nicht die Angst, die uns vor einer sehr bedrohlichen Gefahr warnt und die wichtig und richtig für unser Leben ist, sondern eine dieser anderen Ängste. Eine Angst, die auftaucht, wenn wir unsere Komfortzone verlassen. Wenn wir etwas wagen, das ganz neu für uns ist. Wenn wir uns ausdehnen und plötzlich mehr von uns zeigen oder tun, als wir es bisher gewohnt waren.

Ich saß selbst schon in vielen Frauenkreisen und weiß, wie besonders es ist, wenn Frauen in einem geschützten Rahmen zusammenkommen. Doch selbst einen solchen Kreis ins Leben zu rufen, diesen Raum zu öffnen und mich darin mit allem, was ich bin, zu zeigen, fühlte sich ganz anders an. Denn es ist schon etwas anderes, "nur" Teil eines Kreises zu sein oder ihn selbst zu erschaffen, zu öffnen und ihn für eine gewisse Zeit zu leiten, zu halten, bis er selbstständig fließt. Und genau davor hatte ich lange großen Respekt und auch Angst.

Ich hätte weiter warten können. Darauf, dass irgendwann eine andere Frau sagt „Ich eröffne einen Frauenkreis.“ Und dann hätte ich daran teilhaben können. Doch in meinem Leben gab es zum jetzigen Zeitpunkt keinen solchen Kreis mehr. Zumindest keinen, von dem ich wusste. Und nun begann ich, darin einen Sinn zu sehen. Was, wenn es gar nicht darum geht, darauf zu warten, dass eine andere Frau diesen Raum öffnet? Was, wenn ich dies tun soll? Wenn ich dies tun darf? Was, wenn ich diejenige bin, die einen solchen Raum erschaffen darf?

Der Wunsch war schon lange da. Und irgendwann wurde er größer als die Angst. Gestern war es dann so weit. Ich habe „The Open Circle“ ins Leben gerufen. Einen Frauenkreis, der sich einmal im Monat in Präsenz trifft.

Als ich mich dazu entschieden hatte, diesen Kreis zu öffnen, meldete sich natürlich mein Kopf zu Wort. Und er hatte ziemlich genaue Vorstellungen davon, was seiner Meinung nach sehr wahrscheinlich passieren würde. „Wenn du Glück hast, melden sich drei bis vier Frauen.“ „Wer soll schon Interesse an einem Frauenkreis haben?“ „Du traust dich doch eh nicht, vor einer Gruppe frei eine Meditation anzuleiten.“ "Wer will schon bei dir mitmachen?"

Nun sind wir zwölf Frauen. Zwölf Frauen!!! Unglaublich. Und wir dürfen gerne weiter wachsen, denn in der Regel werden nicht immer alle Frauen bei jedem Treffen dabei sein können. Gestern kamen neun von uns zum allerersten „The Open Circle“ zusammen.

Ich hatte meine Praxisräume mit ganz viel Liebe vorbereitet. Blumen, Kerzen, einen Altar, Getränke, Knabbereien, einen Sitzkreis und kleine Willkommensgeschenke auf den Plätzen. Und dann geschah etwas, das mich selbst überraschte, obwohl ich es aus der Vergangenheit schon kannte und "natürlich" ganz wunderbar vergessen hatte. Haha! Die Angst war plötzlich gegangen. Ich war ruhig und bei mir. Es musste nicht perfekt sein. Und ich musste auch nicht jede Minute vorher wissen und planen, um alle Eventualitäten aus dem Weg zu räumen. Vieles von dem, wovor ich vorher Angst gehabt hatte, entstand ganz einfach.

Ich habe zum Ankommen das erste Mal in einer Gruppe eine Meditation angeleitet. Frei, ohne sie vorher Wort für Wort vorbereitet zu haben. Wir haben kleine Rituale miteinander gemacht. Wir haben erzählt und zugehört. Wir haben miteinander gelacht und waren still. Und ich durfte erleben, wie sich dieser Raum immer mehr mit dem füllte, was jede einzelne Frau mitbrachte.

Und heute sitze ich hier und spüre dieses tiefe Gefühl von Frieden, von Nachhausekommen in mir. Ich weiß, dass diese Angst, die ich spürte, einmal aus einem guten Grund entstanden ist. Sie hat sich erschaffen, um mich zu beschützen. Doch heute ist sie nicht mehr dienlich. Und ich brauche ihr nicht mehr zu folgen.

Auch wenn Angst da ist, tue ich es.

Dieser Satz ist zu einem Leitsatz für mich geworden. Auch wenn ich Angst habe, tue ich es und mache damit immer wieder die Erfahrung, dass ich sicher bin. Und die Angst darf dadurch erfahren, dass sie mich nicht mehr beschützen muss. Dass sie sich entspannen darf.

Und je mehr ich aus diesen engen Zuständen herauswachse und weit werde, umso mehr komme ich bei mir an und fühle mich freier.

Was diese Frauen schon bei unserem allerersten Treffen miteinander geteilt haben, hat mich tief berührt. Da war eine unglaubliche Offenheit und die Bereitschaft, sich als Frau zu zeigen. Mit allem, was uns bewegt, was uns beschäftigt und was wir in unserem Leben erfahren haben. Da war so viel tiefes Wissen. So viel Lebenserfahrung. Da waren Sorgen und Ängste, Gedanken und Gefühle, Erfahrungen, Fragen und Dilemmas. Und da waren so viele unterschiedliche Facetten davon, Frau zu sein. Weiblichkeit zu leben. Sie zu suchen. Sie manchmal auch gar nicht leben zu können.

Frauen mit unterschiedlichen Leben, unterschiedlichen Geschichten, unterschiedlichen Erfahrungen. Und gleichzeitig waren wir uns in der Tiefe so ähnlich. Innerhalb kürzester Zeit ist etwas entstanden, das man nicht planen kann. Echte Verbindung.

Heute steht unser gemeinsamer Altar noch immer in meinem Praxisraum. Ich kann ihn noch nicht abbauen. Ich möchte es gerade einfach nicht. Ich schaue ihn an und empfinde eine so tiefe Dankbarkeit. Denn dieser Altar symbolisiert für mich inzwischen viel mehr als unseren ersten gemeinsamen Abend. Er steht für einen Aufbruch. Für einen Neuanfang. Für den Mut, etwas zu tun, obwohl Angst in mir ist. Und er erinnert mich daran, was geschehen kann, wenn wir bereit sind, unsere vertraute Enge zu verlassen und weit zu werden.

Für einen anderen Menschen mag diese Ausdehnung klein sein. Für mich war es ein Riesenschritt. Und ich habe ihn gemacht. Heute hatte ich schon mehrmals das Gefühl, dass mein Herz vor Glück fast platzt. Und mir sind die Tränen gekommen, weil ich so erfüllt und dankbar bin für das, was gestern entstanden ist. Und all das, weil ich mich getraut habe, mich auszudehnen.

Ich habe in den vergangenen Jahren viel gelernt, was für mich wertvoll ist. Ich brauche nicht alles sofort umzusetzen und ich muss nicht alles kontrollieren. Nicht jede Idee muss in dem Moment verwirklicht werden, in dem sie auftaucht. Ich muss nichts erzwingen, beschleunigen, durchstrukturieren oder organisieren. Es darf wachsen. Es darf warten. Und irgendwann ist der richtige Zeitpunkt da. Ich werde es wissen. Ich werde es spüren. Für „The Open Circle“ war dieser Zeitpunkt jetzt.

Und natürlich entstehen in mir schon wieder Ideen. Ideen davon, was aus diesem Kreis erwachsen kann. Für die Frauen, für mich und auch für meine Arbeit. Doch auch diese Ideen dürfen erst einmal sein. Ich muss heute noch nicht wissen, ob ich sie umsetzen werde, wann ich sie umsetzen werde und wie.

Heute möchte ich einfach diese Erfahrung genießen. Denn ich weiß, dass etwas davon bleiben wird. Diese Erfahrung, die ich gestern gemacht habe, ist jetzt in mir. Die Erfahrung, dass hinter der Grenze, vor der mich meine Angst bewahren wollte, gar nichts Schreckliches auf mich wartet. Dort wartet Weite. Dort warten neue Erfahrungen. Dort wartet Freiheit. Dort wartet etwas, das mich unglaublich beschenkt und bereichert.

Und es gibt bestimmt auch in deinem Leben Themen, Pläne oder Wünsche, bei denen du Enge spürst. Etwas, das dich ruft und bei dem gleichzeitig deine Angst dir sagt „Lass es lieber. Bleib hier. Hier kennst du dich aus und hier bist du sicher.“

Ich wünsche dir nicht, dass du diese Angst ignorierst. Ich wünsche dir, dass du mit dieser Angst weitergehst. Dass du dich dazu entscheidest, trotz der Angst weiterzugehen. Dass du spürst, wann die Zeit gekommen ist, dieser Angst, die dich so gerne beschützen möchte, zu zeigen, dass es dafür keinen Grund mehr gibt. Dass du dich und dein Leben weit machst.

Ich wünsche dir den Mut, dich auszudehnen, in deinem Tempo, mit deinen Möglichkeiten, Schritt für Schritt.

In deiner Weite wartet jemand auf dich. Dort wartet die Version von dir, von der du heute noch überhaupt nicht weißt, wie sehr sie dich einmal bereichern wird.

Ich wünsche dir, mir, uns allen von Herzen diesen Mut, uns immer wieder zu weiten. Und solltest du jetzt Lust verspüren Teil unseres Open Circle zu werden, dann klicke gerne auf den Link. Dort findest du alle wichtigen Informationen dazu. The Open Circle

Mit Liebe, deine Iris

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